...für Jesus und mich!

 

 Hallo lieber Surfer,

 

Du bist auf kitarras Seite gelandet. Zwar bist du mitten auf einer Baustelle. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild hat sich geändert. Am Inhalt arbeite ich, so dass auch hier einiges verändert wird. Soll doch so sein, wo Leben drin steckt!

Du wirst hier Menschen mit Macken und Fehlern antreffen, Menschen, die sich entschieden haben mit und für Jesus Christus zu leben. Es sind Menschen, die ganz real in den Kämpfen und Schwierigkeiten des Alltags stehen. Auch sie sind manchmal entmutigt, niedergeschlagen. Aber wir haben die Kraftquelle in Jesus entdeckt und es wäre doch gemein, wenn ich diese Erfahrungen für mich behalten würde.

Ganz unten an der Linkleiste findest du neu ein Fotoalbum. Ich denke dieses später zu erweitern.

 Auch die Seite Lieder erfuhr eine Ergänzung. Guck doch mal rein.

 

 
Suchst Du Hilfe? einen Gesprächspartner? Maile mich an, ich bin für Dich da.

 

Es ist mein Wunsch, dass Du erbaut und gestärkt in Deinen Alltag zurück gehst.

 

Bleibende, echte Freude

Da stehen sie, jene jungen Männer und hören ihrem Meister zu. Er spricht von bleibender, überströmender Freude. Freude, die nichts und niemand rauben oder trüben kann. Das ist mehr als Friede, Freude, Eierkuchen... Jesus steht vor seiner Verurteilung und Hinrichtung als er darüber spricht. Aber, fragen sich die Männer wohl, wie kommen wir zu dieser Freude. Ganz einfach: tut, was ich euch gebiete!

Ja, da kann ich schon mal ins Rutschen kommen. z.B. wenn er schweigt. Ich denke an eine Episode. Mir war eine sehr interessante Arbeit angeboten worden. Ich könnte mich einem Team anschließen, das Bibeln hinter den Eisernen Vorhang schmuggelte. Ich betete, hörte aber weder ja noch nein. Ein Gesprächstermin platzte, der zweite auch. Ich wurde hellhörig.
Dann wurde mir eine Drechslerei günstig zum Kauf angeboten. Ich betete und sagte Gott, dass ich blank bin. "Kaufe, mein ist Silber und Gold." So wurde ich Geschäftsmann wider Willen.

Wenn ich auch oft keinen Weg sah, Gott führte mich immer wieder. Nirgends hat er mir versprochen, dass mein Leben einfach sein sollte. Er versprach mir aber, dass es schön und spannend sei und dass er mich versorgen werde. Das tut Vater bis heute. Er gab Adam ne doppelte Verheißung: Schwitzen sollst du bei der Arbeit aber auch satt werden davon. Dieses Versprechen hält Gott immer noch! Und die Freude? Die wächst immer noch und gibt mir die Kraft auch mit den Mühen des Alters fertig zu werden. Wie herrlich an Vaters Seite nach Hause zu gehen. Nicht mehr lange und ich darf sehen was ich hier glaubte. Wenn das kein Grund zum jubeln ist!!

Jeshua lebt!

 

 

Der Seiltänzer

Heute wurde ich an diese Begebenheit erinnert.
Der Mann auf dem Hochseil wurde bejubelt. Er hatte eine großartige Leistung vollbracht. Nun aber kam er auf eine ausgefallene Idee: über das Seil schob er nun ne Schubkarre. "Wer mir vertraut, dass ich ihn heil rüber bringe darf sich in die Karre setzen!" Schweigen, Entsetzen, nein, das wagt keiner!
Schließlich kommt ein kleiner Junge und setzt sich in die Karre rein. Sehr vorsichtig schreitet der Mann übers Seil und bringt den Jungen heil hinüber.
"Junge, wie konntest du bloß..." meint jemand. "Aber, der Mann auf dem Seil ist doch mein Papa. Niemals wird er mich fallen lassen!"

Fallen, das kann ich jederzeit, aber ich falle nie tiefer als in Gottes Hand. Er ist mein Vater und er wird niemals zulassen, dass ich ins Leere stürze. Ich darf ihm allen Unkenrufen zum Trotz vertrauen. Nichts und niemand kann mich aus Gottes Hand reißen.

Sicher, in meinem Leben bin ich öfters gestolpert. Fallen ließ mich mein himmlischer Vater aber nie, höchstens bis in seine Hand... Ich kenne ihn. Seiner Liebe bin ich gewiss. Er hält mich fest, ich darf ihm in allen Lebenslagen vertrauen.

Willy

 

Der Lotse

Kürzlich las ich von einem alten, mit Flüchtlingen total überladenen Frachter. Der steuerte führerlos durch die sturmgepeitschte See. Die Seeleute hatten den Kahn einfach verlassen und ließen ihn auf die Küste zu treiben. Eine unverantwortliche Schandtat, finde ich.

Vor Jahren betreute ich in Ostfriesland einige Gemeinden. So lernte ich das Leben an und mit der See kennen. Das war für mich als ausgesprochene Landratte eine ganz neue Erfahrung.

In der Gemeinde in Emden lebte Kapitän Mennenga. Er hatte viele Jahre die Weltmeere befahren. Jetzt arbeitete er als Lotse. Im Krieg hatte man in der Hafeneinfahrt von Emden Schiffe versenkt um die Durchfahrt unmöglich zu machen. Inzwischen wurde eine Fahrrinne freigelegt. Die Lotsen kennen diese Rinne sehr genau und können so die Ozeanriesen sicher in den Hafen bringen. Wenn ein Schiff diesen Hafen erreichen will, muss es an der Hochseelinie warten bis ein Lotse an Bord kommt. Ohne Lotsen gibt es hier keine Zufahrt.

Kommt ein Lotse an Bord hat der Kapitän zu schweigen: Befehle erteilt nur noch der Lotse. An ihn muss der Kapitän seine Befugnisse abtreten. Nichts wäre jetzt gefährlicher, als einen Kapitän an Bord zu haben, der nach seinem Gusto Befehle erteilt. Warum wohl?

Ich fragte Kapitän Mennenga, ob er denn all die Hindernisse in der Hafeneinfahrt kenne. "O, nein, bewahre! Die muss ich nicht kennen: aber ich kenne die Fahrrinne wie kaum ein anderer!"

Nun stell ich dir mal Fragen: Wie steht das in deinem Leben? Hast du den Lotsen an Bord geholt? Quasselst du ihm rein, oder darf er die nötigen Befehle erteilen? Lotse Jesus kennt die Fahrrinne. Du musst ihm aber das Steuer und die Befehlsrechte abtreten, soll er dich sicher nach Hause bringen. Wie schön, wenn einer das Ruder übernimmt der die Fahrrinne kennt! Du darfst deinem Lotsen vertrauen. Nur, wenn er alle Rechte an Bord übernehmen kann kommst du auch sicher ans Ziel.

Willy

 

 

Zeit der Erwartung

Kürzlich las ich ein Buch über einen seltsamen Besuch. In der Gemeinde hatte sich jemand telefonisch gemeldet. Der Mann erklärte, diese Gemeinde vor Jahren geründet zu haben. Nun wollte er sie gern besuchen.
Mit riesigem Aufwand wurde ein Festprogramm entwickelt. Es war der Besuchstag und niemand gab sich als der erwartete Gast zu erkennen. Aus der hintersten Reihe trat schließlich ein ganz einfacher Besucher vor. Er setzte sich auf die Altarstufen und fragte ob jemand ihm was zu essen geben könnte. Eine alte Mutter reichte ihm ne Tafel Schokolade, die er genüsslich verzehrte... Ja, ihr habt es erraten: es war der erwartete Mann, aber er war nicht so, wie man ihn erwartet hatte. Er passte nicht ins Schema. Aber so benimmt man sich doch nicht in der Gemeinde – oder etwa doch?

Jesaja sagt von Jesus: Er hatte keine Gestalt noch Schönheit... wir hielten ihn für den von Gott Geschlagenen. Ja, er passte schon Jahrhunderte vor seiner Zeit in kein Schema.
Als es Zeit war sandte Gott Jesus. Als er auf Erden lebte fanden die Frommen: der isst und trinkt mit den Sündern, das kann nicht der Messias sein. Das alles passte irgendwie nicht ins Bild. Als einfacher Handwerker ging er durchs Leben. Ich bin so dankbar, dass er nicht ein wohlbehütetes Baby blieb. Ich denke an ein Buch von Adolf Holl, seines Zeichens Professor der Theologie in Wien: Jesus in schlechter Gesellschaft. Es zeigt unter anderem auf wie Jesus eben so anders war als man vom Messias erwartete. Es gibt da Passagen, die mir unter die Haut gehen. Was haben wir aus ihm gemacht? (Zitat Holl) Wir haben ihn als kleines Baby vergoldet einer übergroßen Mutter in die Arme gelegt. Weit oben an der Kirchenwand sehen wir ihn. Als Baby gefällt er uns. Da redet er nicht in unsere Leben rein. Aber er ist ein Mann geworden, der mit einer Peitsche bewaffnet im Tempelhof ein heilloses Chaos anrichtete. So mag man ihn nicht! Man brüllt: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche!!“

Das ist doch die Frage: was erwarte ich? Einen Herrn, der nach meiner Pfeife tanzt? Oder den Sohn Gottes, der mich verändern will, dass ich in sein Reich passe?

Diesem Jesus, der so gar nicht in ein Schema passt möchte ich begegnen. Ich erwarte, dass er mich verändert, genießbar macht für meine Nachbarn. Ich möchte, dass mein Leben mehr und mehr ein Licht sein kann in meiner Umgebung. Ich erwarte nicht große Umwälzungen in der Landschaft sondern kleine, freudige Signale die uns den Weg Gottes ausleuchten.

Etwas, das ich ganz besonders erwarte ist das Wiederkommen Jesu. Er kam als Baby, nun kommt er als König. Er kam zu dienen. Nun wird er herrschen, nicht im Alleingang sondern mit seiner Gemeinde.

Meine Freude wächst je näher ich dem Tag komme an dem ich ihn schauen werde. Einen Zeitpunkt nennt er uns nicht. Lasst uns jeden Tag nehmen als wäre es unser letzter hier! Jesus kommt!

Willy

 

 

 

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Willy Hefti



 

 

 

 

 

 

 

                                                  

 


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