Wenn's mal eng wird

Jedermann kennt Engpässe, sei es finanziell, gesundheitlich oder gefühlsmäßig. Engpässe zeigen uns unsere Grenzen und Schwachstellen. Die hat jeder Mensch. Doch als Gottes Kind darf ich meine Engpässe jederzeit meinem Vater sagen und er hilft mir aus. Das sieht recht unterschiedlich aus: Er kann mich herausführen aus der Enge oder er versorgt mich in der Enge...

Ich setze als erstes einen Text hier rein, den ich vor Tagen geschrieben habe. Ich denke er macht beide Seiten deutlich: meine Grenzen und Gottes Größe.

Vater, wo warst Du

 
 
Vater, wo warst Du, als meine Kameraden sich über Dich lustig machten?
Ich war so traurig, habe geweint, weil ich es nicht ertragen konnte.
Aber du hast geschwiegen.
 
 
Sie haben über Dich gelacht.
Wo warst Du? Hast Du meine Tränen nicht ernst genommen?
Hätten sie sich über mich lustig gemacht, hätte ich es ertragen.
Aber sie verhöhnten Dich, den König aller Könige.
Wo warst du Herr?
 
 
Mit keiner Faser fühlte ich Deine Nähe.
Du hast mich in dieser Lage einfach allein gelassen.
Vater, ich verstehe Dich nicht.
 
 
Kind, ich war die ganze Zeit bei dir.
Ich war in Deinem Herzen.
Es waren meine Tränen, die du weintest,
mein Schmerz, den der Spott bei Dir bewirkte:
Ich litt in Deinem Herzen und Du drücktest aus,
was ich fühlte.
 
 
Verstehst Du mich jetzt, mein Kind?

 

 

Was du jetzt machst ist kriminell, mahnte mich kürzlich mein Freund Bruno. Damit hatte er recht: ich hatte versucht meinen alten Nissan zu fahren, obwohl meine Hand noch alles andere als gut ist. Plötzliche Schmerzen machen jede Anstrengung zur Qual. Und da meine längst volljähriger Wagen keine Lenkhilfe hat, ist das lenken für mich wirklich eine Glückssache. So erkundigte ich mich bei meinem Garagisten, ob er mir einen Knauf aufs Lenkrad machen würde, damit ich einhändig fahren kann. Geht nicht, braucht Sonderbewilligung und zudem ist dann mein Führerschein begrenzt gültig, nur noch auf meinem Wagen... Aber hatte ich nicht gebetet, dass ich geleitet werde? Wozu bin ich nur hier? Da frage ich mal so nebenbei nach einem guten Gebrauchtwagen: wichtig sind Hecktüre für den Hund, Automat und Lenkhilfe. Ja, da steht so ein Wagen, der zu Ihnen passen würde. Nächste Woche kann ich ihn probefahren und dann wohl auch gleich nach Hause nehmen.

Und der Preis? Etwa so viel, wie ich gerade noch frei machen kann... Gott erweist sich wieder einmal als der beste Versorger - auch wenn es manchmal eng wird!

 

 

 

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