Du möchtest mich kennen lernen?

Name: Willy Hefti, Spitzname Kitarra, wie meine erste Gitarre, die vor Alter keinen Jahrgang mehr hatte.

Ja, wer bin ich? Manchmal frage ich mich wirklich ernsthaft. Denn auch ich selbst verstehe mich nicht immer...

Geboren? ja, wie wir alle! Man sagte mir, das sei am 2. November 1936 gewesen.

Für die meisten die mich kannten war (und blieb) ich der Träumer.

Meine Haare waren mal blond, wurden braun und ganz langsam bilden sich graue Strähnen. Aber Haare sind immer noch da!

Augen: blau, was sonst?! Die ergrauen nur, wenn ich mal herzhaft wütend bin...

Laune: meist zu allerlei Schabernack aufgelegt, kann aber dennoch sehr ernst sein, außer ich bin gerade beim Pferde stehlen...

Verheiratet war ich gut dreissig Jahre mit Elisabeth, einer waschechten Emmentaler Bergbauerntochter. Sie ist mir in die Herrlichkeit vorausgegangen.

Zustand: verliebt in Jesus Christus  -- und trotzdem ein ganz anständiger Mensch geblieben...

Beruf: Drechslermeister i.R./Übersetzer und Bibellehrer und über 16 Jahre Berufspapa für eine Rasselbande von sieben Pflegekindern. Nach sieben Ehejahren hatten wir also sieben Kinder. Und der jüngste wurde gerade sieben Jahre alt...

Mein Lebensmotto: Ein Fall für zwei -- für Jesus und mich!

 

Wau, seit August 2008 gehöre auch ich zur Familie. Ich heiße Canelo und bin ein Galgo, in Spanien aus der Tötung abgezischt. Nette Menschen -ja, das gibt es! - haben mich aufgenommen und gepflegt bis ich die Reise in die Schweiz antreten durfte. Meinen Chef habe ich sehr lieb gewonnen. Seit ich hier bin muss ich mir nicht einmal mehr mein Futter selbst erkämpfen. Und das alte Sofa! es ist mein Lieblingsplatz geworden. Jetzt aber genug, ich will gestreichelt werden, wau! Leider musste ich Canelo im Herbst weitergeben. Er wurde sehr agressiv. Zudem hatte ich einen Unfall, so dass ich ihn nicht mehr führen konnte.

Nun ist inzwischen Aisha, eine Podenco/Schäfer-mix Hündin bei mir eingezogen. Sie ist eine zierliche, nicht sehr große Hündin, die sich sehr rasch bei mir zurechtgefunden hat. Leider fehlt mir bisher ein gutes Bild von ihr. 

Bin ich nicht schöööööön?! Ich habe inzwischen die autoritäre Erziehung meines Menschen an die Pfoten genommen und ich sehe: er ist lernfähig...

Elisabeth durfte am 14 Januar 2010 sanft einschlafen. Sie ist nun von ihren Leiden frei und schaut, was sie hier im Leben geglaubt hat. Gott trocknet ihre Tränen.

 

Zum Stichwort Träumer

 

Muss eigentlich ein Träumer realitätsfremd sein? Ich meine keinesfalls. Vielmehr kann es sein, dass Gott mich Dinge sehen lässt, die er in meinem Leben wirken möchte... muss nicht, aber kann!

 

Da denke ich an geplatzte Träume, Träume wie Seifenblasen. Sie platzten an der harten Realität. Der Wunsch Geigenbauer und Musiker zu werden scheiterte an den finanziellen Gegebenheiten in meinem Elternhaus, und an meiner Angst vor öffentlichen Auftritten... Doch die Idee mit Musik zu leben ist in meinem Leben immer wach geblieben. So denke ich zurück an eine schwere Krankheitszeit, die mich an den Rand einer schweren Depression brachte. Nie habe ich so viele Bibelverse vertont, wie in jenen Monaten.

 

Ein geplatzter Traum ist aber jedesmal auch eine neue Chance, mich ganz auf Jesus auszurichten.

Gerne denke ich an ein schwedisches Lied zurück, das ich mal übersetzte:

 

Träume

 

Irgendwo zwischen den Schatten

wartet Jesus.

Dir zu helfen in den Nöten

steht er da!

Wenn du nachschaust

wirst du finden,

dass er wartet:

Er ergreift selbst jede Bürde,

die du trägst!

 

Haben Schatten zerborstener Hoffnung

verwandelt den Tag dir in Nacht.

Gibt es keinen der sieht deine Tränen?

Und keinen, der über dir wacht?

 

Irgendwo zwischen den Schatten wartet Jesus...

 

Ich will dich ganz für mich allein haben... Vater, hab ich mich verhört, als Du das vor 45 Jahren gesagt hast? -- So klagte ich vor Gott, als ich nach Jahren in dunkler Verzweiflung endlich wieder die Gegenwart Gottes verspürte. Inzwischen war ich etliche Jahre vor der Zeit in Rente – körperlich ein Wrack. -- Nein, hast du nicht. -- Aber Vater, jetzt bin ich eine Ruine und kann nicht mehr. Hast du nun lange genug zugeschaut? -- Tu doch mal das, worum du in der Gemeinde gefragt wirst! -- Was werden die mich je fragen...?! -- Dann der Anruf meines Pastors: Kannst Du aus meinem handgeschriebenen Entwurf einen lesbaren Artikel schreiben? Ich sollte ihn dringend in einigen Tagen haben und schaffe das nie. -- So fing es wohl an, dass ich offizielle Gemeindetippse wurde. Später kam die Verantwortung für die Ausländerarbeit dazu. Später Buchübersetzungen bis hin zum eigenen Buch. Das alles habe ich mir völlig anders vorgestellt. Ich dachte auf irgend eine Weise wieder im Gemeindedienst zu stehen... Nun, das kommt jetzt, mit bald 70. -- Willy, du stammst aus einer Hauskirche... -- Ja Vater –- Fang auch damit an. -- Wir sind nur zwei. Ich habe Freunde eingeladen. Niemand kommt, außer Bruno. -- Dann fang an! Oder genügt Dir meine Zusage nicht? Ich bin auch dabei! -- Nach unserem zweiten Bibelgespräch wollte Bruno sich taufen lassen...

 

Gottes Zusage gilt – auch wenn ich immer noch nicht alles sehe, was Gott mir in all den Jahren sagte. Und dass ich ihn täglich wieder erfahren darf sagt mir nur, dass er immer noch einiges für mich bereit hält.

 

 

 

 

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